1. Mai 2014 in Mainz: Klassenkampf statt Kuschelkurs!


1.Mai 2014: Klassenkampf statt Kuschelkurs!
Wir rufen dieses Jahr zum internationalistischen 1. Mai in Mainz auf. Wir freuen uns, dass die Tradition des 1. Mais in der Region Mainz/Wiesbaden belebt wird.

1. Mai: einer der wichtigsten Tage für die revolutionäre Linke!

Der 1. Mai ist der Kampftag der Arbeiterklasse weltweit. Er ist auch der Tag an dem wir praktisch unsere Solidarität mit allen emanzipatorischen Kämpfen auf der Welt zeigen und mit all jenen die unter dem kapitalistischen Ausbeutungssystem leiden. Die Wut über diese System und unsere Solidarität mit allen davon Betroffenen tragen wir am 1. Mai auf die Straße.
Und das praktisch zu äußern bedeutet für uns nicht, selbstbelustigende Feste zu feiern und sich für einen besseren Kapitalismus einzusetzen, sondern die Scheiße die auf der Welt passiert beim Namen zu nennen.
Der Kampf gegen den Kapitalismus geht nur revolutionär und konsequent. Denn es gibt keine Alternative zur Revolution, wenn wir eine andere Welt wollen. Eine Welt ohne Ausbeutung, Faschismus und Krieg. Eine Welt in der die Arbeiterinnen und Arbeiter nicht in die Knechtschaft der Herrschenden gezwungen werden, sondern selbstbestimmt leben können.
Wir wollen keine besseren Löhne, nein wir wollen die Abschaffung der Lohnarbeit, denn sie ist nichts anderes als die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.
Wir wollen auch keine Standortpolitik mit einem „wir“ und einem „die anderen“, wir sind eine Klasse die kämpfen muss und dabei spielt es keine Rolle woher wir kommen. Es gilt die internationale Solidarität zu leben. Es gilt sich mit den kämpfenden in Spanien und Griechenland, in Portugal und sonstwo zu solidarisieren. Sie alle leiden unter der Spardiktatur der EU und der Troika, die unter der Führung Deutschlands die Menschen ausbeutet. Wir sind im Herzen der Bestie und sollten ihr dieses herausreißen.
Es muss uns gelingen die weltweiten sozialen Kämpfe zu vernetzen und geschlossen als eine Klasse zu kämpfen. Unsere Solidarität gilt auch und vor allem denen, die sich weltweit militant gegen die herrschende Klasse und ihre Auswüchse zur Wehr setzen, der kurdischen Bewegung in Rojava, die gegen die reaktionären Kräfte der Islamisten und der Türkei kämpft und gegen die imperialistischen Interessen des Westens. Denn auch Deutschland kämpft dort mit Waffen und Geld, um seine imperialistischen Ziele zu verfolgen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Solidarität mit unseren Gefangenen, die der Klassenjustiz und der Kriminalisierung legitimer Proteste zum Opfer fallen. Wir dürfen unsere Genossen in den Knästen nicht im Stich lassen. Und dabei darf es keine Rolle spielen aus welcher linken Bewegung sie kommen! Denn jeder Schlag der Herrschenden gegen einen von uns, ist immer ein Schlag gegen uns alle. So ist es wichtig mit Solidaritätsaktionen auf die Verhältnisse denen die Genossinnen und Genossen ausgesetzt sind aufmerksam zu machen, aber ihnen auch ganz praktisch zu zeigen dass sie nicht alleine sind. Ob mit Soli-Aktionen, Briefen, Kritik oder direkten Aktionen, der Kampf gegen die Repressionsorgane muss ein Kampf jeder revolutionären Bewegung sein.
Denn der Klassenkampf von oben ist in vollem Gange und schlägt täglich mit aller Härte und Brutalität zu. Ob es die direkte Kriminalisierung von Widerstandsbewegungen, die Spardiktate der EU oder die Einschränkung von Rechten unter dem Deckmantel der Sicherheit ist. Die Zerschlagung der Organisation der Arbeiterklasse und deren Protesten läuft mit aller Härte.
All dies wird ihnen nichts nützen, denn wenn die Arbeiterklasse sich erhebt wird die herrschende Klasse nix mehr entgegenzusetzen haben.

Es gibt keine Alternative zur Revolution!

Für den Kommunismus – heraus zu einem revolutionären 1. Mai!
10 Uhr / Mainz Hauptbahnhof