Archiv für September 2013

Ihre Einheit heißt Krise, Krieg und Armut!

Gegen die Einheitsfeierlichkeiten am 3. Oktober in Stuttgart

Am 3. Oktober sollen in Stuttgart die offiziellen Feierlichkeiten zum sogenannten „Tag der Deutschen Einheit“ stattfinden. Unter dem Motto „Zusammen einzigartig“ werden eine halbe Million Besucher zu dem Spektakel erwartet. Mit Partymeile, Bürgerfest, Gottesdienst, Spiel- und Sportarena und staatsoffiziellem Festakt soll die aufwändige Inszenierung vor allem eines: Den kompromisslosen Siegeszug des deutschen Kapitals der letzten 23 Jahren in hellem Glanz präsentieren und als Wohltat für die gesamte Bevölkerung verkaufen. Mit unermüdlicher Hetze gegen die DDR als sozialistischen Staat, sollen gesellschaftliche Perspektiven jenseits des Kapitalismus zugleich diskreditiert und als „ewig gestrig“ abgestempelt werden. Im Spotlight der großen Show stehen reaktionäre Impulsgeber wie Bundespräsident Gauck, der nicht nur den Rassismus eines Thilo Sarrazin für mutig befindet und den deutschen Kriegseinsatz in Afghanistan gerne fortsetzen möchte, sondern auch das Hartz4-Armutspaket als Muntermacher würdigt.
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12. Rote Kneipe

Am 13.09.2013 startete die Rote Kneipe aus der Sommerpause!
Diesmal gab es einem Vortrag zu den Aufständen in Kolumbien.
Eine kolumbianische Genossin hielt am Freitag einen Vortrag über die politischen und wirtschaftlichen Ursachen der Proteste und Aufstände in Kolumbien. Dannach gab es noch eine Spannende Diskussion über die Perspektiven. Zu den Vortag waren etwa 15 Personen gekommen.
Unser Dank gilt den Genossen, die trotz sprachlicher Probleme einen tollen und eindrucksvollen Vortag hielten.

„Am 13.09.2013 startet die Rote Kneipe aus der Sommerpause!
Diesmal mit einem Vortrag zu den Aufständen in Kolumbien.
Die Aufstände in Kolumbien, die sich uhrsprünglich in der Form eines Agrar-Streiks ausdrückten, der hauptsächlich gegen das von der Regierung Santos unterschriebene Freihandelsabkommen mit den USA richtete, haben sich bereits auf mehrere Zweige der Kolumbianischen Wirtschaft ausgebreitet: Lkw Fahrer, Arbeiter der beiden Kohleminen des US-Konzerns Drummond und Arbeiter des Gesundheitswesen, haben sich den Revolten angeschlossen. Die Regierung antwortete mit der Militarisierung der Felder und der Städte, was zu Attacken der Polizeikräfte gegen die Demonstranten führte. Die meisten Opfer wurden mit Tränengas und Wasserwerfern angegriffen (3 sind bereits die Tote und mehrere hunderte die Verletzte). Eine kolumbianische Genossin wird am Freitag mit einem Vortrag die politischen und wirtschaftlichen Uhrsachen der Proteste erläutern und so eine Diskussion über die Perspektiven der Bewegung einleiten.“